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MRT
22.12.2006

Kardio-MRT heißt Herz-Bildgebung ohne Röntgenstrahlen,  ohne jodhaltige Kontrastmitte, ohne Katheter-Anwendung. Die detailgenauen Abbildungen in einem starken homogenen Magnetfeld kennzeichnen Seitenausdehnung und Dickenausdehnung von Herzmangeldurchblutungsarealen ( Ischämie ) und deren Differenzierung von abgestorbenem Herzmuskelgewebe nach Infarkt ( Narbe ). Daran schließt sich oft die Frage einer Eingriffsnotwendigkeit an: Ist eine PTCA und Stentversorgung notwendig oder sinnvoll ? Ist eine Bypass-Operation erforderlich ?

Kardio-MRT ist außerdem eine exzellente Methode, um Herzmuskelerkrankungen und angeborene Herzfehler und  Abnormitäten der herznahen großen Gefäße dreidimensional abbilden zu können

Zu weiteren Informationen lassen Sie sich bitte einen Termin zu einem persönlichen Gespräch geben oder fordern Sie unser Informationsblatt ( Ambulantes Kardio-MRT-Zentrum, Siegen ) an.

Ihre

Dr. A. Krämer      Dr. U. Overhoff

 


Hier finden Sie
25.11.2006

... in Zukunft aktuelle Nachrichten und Informationen.


Wie alt sind meine Gefäße
09.11.2006

Wir sind so alt wie unsere Gefäße. Die Intima-Media-Dickenmessung ist ein Weg, Veränderungen in den Gefäßen rechtzeitig zu erkennen und damit die Chance zu nutzen, manifeste Gefäßerkrankungen frühzeitig abzuwenden.

Die Gefäßinnenhautzellen (Endothel) kleiden die Gefäßwand wie eine Tapete aus und bilden die Gesamtfläche von der Größe eines Fußballfeldes. Das Endothel und die unmittelbar darunter liegende Schicht (Intima-Media) entscheiden über Blutgerinnung, das Verklumpen von Blutplättchen und das Einwandern von Entzündungszellen aus dem Blut in die Gefäßwand. Durch ständige Ablagerungen von Schadstoffen verliert die Innenhaut der Blutgefäße ihre Schutzfunktion. Die Dehnbarkeit nimmt ab und die Schadstoffe können ungehindert in der Wand abgelagert werden. Die Gefäßinnenauskleidung nimmt an Dicke zu. Zu den Schadstoffen gehören hohe Zuckerspiegel nach dem Essen, hohe Cholesterin- und Fettkonzentrationen. Rauchen und hoher Blutdruck verstärken die Ablagerungen in den Gefäßwänden. Irgendwann können die Endothelzellen die Überladung von Abfallstoffen und Abwehrzellen nicht mehr aufhalten und verlieren ihre Schutzfunktion. Diese Prozesse beginnen bereits im frühen Erwachsenenalter.

In der fortgeschrittenen Form können Plaquebildungen die Folge sein. Ohne Intervention sei es durch Lebensstiländerungen oder medikamentöse Einflussnahme ist abzusehen, dass Plaques an den Rändern oder an der Kuppe aufbrechen. Der Versuch des Körpers die Plaque-Einrisse zu schließen, mündet in eine Gerinnungskette, die bis zum Verschluss des Gefäßes innerhalb von Minuten führen kann. In viel zu häufigen Fällen wird ein jahrelanger oft jahrzehntelanger Prozess plötzlich als akutes Erkrankungsereignis deutlich, dessen Initialstadium mit der Messung der Intima-Media-Dicke frühzeitig erfasst werden könnte.

Auf der wissenschaftlichen Basis von Daten, die seit Mitte der 90iger Jahre in groß angelegten Studien gesammelt wurden, haben wir Ihnen ein Präventionsprogramm zusammengestellt, welches die Intima-Media-Dicke mittels hochauflösendem Ultraschall misst, Risikofaktoren erfasst und den Verlauf über ein Jahr verfolgt. Zum Gesunderhalt und zur Risikominderung machen wir Ihnen Vorschläge und unterstützen Sie bei deren Umsetzung.

Ihre Gesundheitsberater
Dr. A. Krämer - Dr. U. Overhoff - Frau Dr. K. Worbes - und das Team Gesundheit und Mehr

 

 


… und wo stehen Sie? Für die Erfassung Ihrer ganz persönlichen Daten lassen Sie sich bitte einen schnellen Termin geben.


Bewegung als Prävention
23.10.2006

 

 

 

 

 

Bewegung als Prävention

 

Noch bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts waren körperliche Erschöpfung durch hohe Alltagsbelastungen sowie Mangelerscheinung die Ursache für die meisten Krankheiten. Eine Behandlung durch körperliche Schonung und ausreichende Nahrungszufuhr waren somit oftmals schon Grundlage für einen Therapieerfolg. Heutzutage sind  durch Umkehrung der täglichen Verhältnisse Fehlernährung und Bewegungsmangel als wesentliche Ursache für die meisten der so genannten Zivilisationskrankheiten und die damit verbundenen Fehlfunktionen der verschiedenen Organsysteme anzusehen (36).

 

Ausdauertraining wird zunehmend wichtiger

 

Die chronische körperliche Unterforderung im Alltagsleben in Kombination mit hoher psychischer Belastung führt zu typischen Krankheitsbildern, für deren Behandlung ein Ausdauertraining einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Als Ausdauerbelastungen werden zyklische Bewegungsablaufe bezeichnet, wie sie typischerweise beim Joggen und Gehen, Fahrradfahren, Schwimmen, Skilanglauf und Rudern zu finden sind. Die dabei eingesetzte Muskelmasse sollte mindestens etwa ein Sechstel der Gesamtmuskelmasse des Körpers umfassen, um die gewünschten Anpassungsprozesse des Herz-Kreislauf-Systems zu erzielen.

 

Präventive Effekte auf Herz und Kreislauf erwiesen

 

Die präventive Wirkung eines regelmäßigen aeroben Ausdauertrainings zeigt sich

 

  • in der Therapie von kardio-vaskulären Risikofaktoren,
  • bei der Primärprophylaxe einer Herz-Kreislauf-Erkrankung bei bestehenden Risikofaktoren sowie
  • bei der Sekundärprophylaxe, z.B. bei vorliegender koronarer Herzkrankung.

 

Bewegung in den Alltag integrieren

 

Es müssen nicht sportliche Aktivitäten von hoher Intensität absolviert werden. Bereits einfache Belastungen, die zu einem erhöhten Energieumsatz des Organismus führen, können sich positiv auswirken. So kann schon eine Steigerung der körperlichen Aktivität, die zu einem Mehr-Energieumsatz von ca. 2000 kcal pro Woche führt, das KHK-Risiko um 60% senken. Soll dieser wöchentliche Mehrumsatz durch sportliche Betätigung allein erreicht werden, sind jedoch beachtliche Trainingsumfänge nötig.

Daher sollte regelmäßige körperliche Aktivität in das Alltagsleben integriert werden. Auch wenn der Mehrumsatz z. B. für ein einmaliges Treppensteigen recht gering ist, addiert sich der Energieumsatz mit jeder Form der Bewegung und trägt dazu bei, die gewünschten präventiven Effekte zu erzielen.

 

 

 

Physiologische  Auswirkungen des Ausdauertrainings

 

Ein erster Anpassungseffekt des Herz-Kreislauf-Systems an ein Ausdauertraining ist eine Reduzierung der Ruheherzfrequenz.

Sie ergibt sich aus einer Zunahme des Plasmavolumens und einem dadurch bedingten erhöhten Schlagvolumen.

   Die Zunahme der max. Sauerstoffaufnahmekapazität ( VO2max ) wird vor allem durch die Kapillarbildung und die Verbesserung der peripheren aeroben Kapazität der trainierten Muskulatur erreicht. Die VO2max wird spirometrisch bestimmt und wird körpergewichtsbezogen ausgewiesen.

 

 Durch die verbesserte aerobe Leistungsfähigkeit kommt es

  • zum verzögerten Einsetzen anaerober Energiebereitstellungssystem,
  • einer Laktatbildung erst auf höheren Belastungsstufen bzw.
  • zu einem geringeren Sympathikusantrieb mit geringerer Katecholaminkonzentration auf gleichen Belastungsstufen.

 

Effekte auf Herz-Kreislauf-Krankheiten und ihre Risikofaktoren

 

-Koronare Herzerkrankung

 

Liegen kardiovaskuläre Risikofaktoren und/oder schon eine manifeste Atherosklerose vor, verbessert regelmäßiges aerobes Training die Prognose. Dabei ist zwischen einem indirekten und einem direkten Therapieeffekt zu unterscheiden:

 

  • Ein indirekter Therapieeffekt bedeutet, dass bei geringerem peripheren Energieumsatz eine gleiche Leistung mit einem geringeren Herz-Zeitvolumen und dadurch einem geringeren myokardialen Sauerstoffverbrauch realisiert werden kann. Auch eine niedrigere Herzfrequenz auf gleichen Belastungsstufen und die dadurch verlängerte Füllungszeit der Koronarien in der Diastole tragen zum indirekten Therapieeffekt bei.
  • Neuere Untersuchungen belegen direkte Effekte eines aeroben Ausdauertrainings. So konnte bei KHK-Patienten mit nachgewiesener endothelialer Dysfunktion bereits nach einer vierwöchigen Trainingsphase eine deutliche Verbesserung der Endothelfunktion der epikardialen Arterien und der koronaren Mikrozirkulation nachgewiesen werden.
  • Ersten Hinweisen zufolge, scheint bei Patienten mit signifikanter, jedoch stabiler KHK eine regelmäßige  Bewegungstherapie der herkömmlichen angioplastischen und medikamentösen Therapie in Bezug auf die klinischen Komplikationen zumindest ebenbürtig zu sein.

 

-Arterielle Hypertonie

 

Regelmäßiges Ausdauertraining führt zu einer Senkung des erhöhten Ruheblutdrucks. Laut einer Metaanalyse betrug die durchschnittliche Reduktion des systolischen Blutdrucks 7,4 mm Hg, die des diastolischen Wertes               5,8 mm Hg. Durch die vermehrte Kapillarisierung und Zunahme der Querschnittsfläche mittlerer und kleiner Arterien wird der periphere Gefäßwiderstand gesenkt. Durch die geringere sympathoadrenerge Stimulation reduzieren sich die Herzfrequenz und die myocardiale Kontraktilität und tragen so ebenfalls zur gewünschten Blutdruck senkenden Therapie bei.

 Die Welthochdruckliga empfiehlt seit 1991 körperliche Bewegung als einen essenziellen Bestandteil der Therapie dieses Krankheitsbildes. Bei milder Hypertonie kann das Ausdauertraining sogar als alleiniges Therapeutikum genutzt werden

 

-Fettstoffwechselstörungen

 

Regelmäßige Bewegung führt zu einer Normalisierung eines pathologischen Lipoproteinprofils. Einerseits wird die LDL-Cholesterinkonzentration gesenkt, andererseits das HDL-Cholesterin erhöht.

 

  Wenn auch der HDL-Anstieg relativ gering ist, lässt sich über eine Senkung des LDL-Cholesterins und damit des Quotienten LDL/HDL das atherogene Risiko beträchtlich reduzieren.

 

-Typ 2 Diabetes

 

Regelmäßiges Training kann eine diabetische Stoffwechsellage positiv beeinflussen, wobei dieser Effekt in nahezu jeder Altersstufe zu beobachten ist. Auch wenn die genauen (genetischen) Ursachen des Typ 2 Diabetes momentan noch nicht vollständig aufgeklärt sind, lässt sich die praktische Konsequenz ziehen, dass neben der Gewichtsreduktion die körperliche Aktivität das sicherste Therapieregime darstellt, um einen Typ 2 Diabetes zu verhindern und/oder seinen Verlauf zu verzögern.

 

-Metabolisches Syndrom

 

Die günstige Beeinflussung des metabolischen Syndroms durch ein Ausdauertraining erklärt sich aus der erheblichen Verbesserung der Insulinsensivität des Muskelgewebes.

 Der Insulinbedarf sinkt, gleichzeitig wird eine Hyperlipoproteinämie durch den Fettstoffwechsel positiv beeinflusst, was sich in sinkenden Gesamt- und LDL-Cholesterinwerten  sowie steigenden HDL-Cholesterinwerten äußert. Die positiven Auswirkungen auf einen erhöhten Blutdruck lassen sich zum einen durch die Normalisierung der Hyperinsulinämie erklären, zum anderen dürften auch Salzverlust (durch häufiges Schwitzen beim Training) sowie eine allgemeine Dämpfung des sympathoadrenergenen Systems durch ein Ausdauertraining eine wichtige Rolle spielen.

 

Steuerung der Belastungsintensität

 

-Wie beginnen?

 

Für den absoluten Laufanfänger wird zu Beginn ein Wechsel aus Traben und Gehen empfohlen. Die generelle Empfehlung, eine max. Pulsfrequenz von 130/min. zu  überschreiten, ist dabei nur ein pädagogischer „ Trick „ , der den Anfänger davor bewahrt, zu hohe Belastungen zu wählen. Bewährt hat sich auch die von Deutschen Sportbund bereits in den 1970er-Jahren propagierte Faustregel        „ Laufen, ohne zu schnaufen „ , oder „ so laufen, dass man sich noch unterhalten kann „. Nach kurzer Zeit werden so Trainingseinheiten von 15-30 Minuten ohne Pause möglich. Wenn der Sportler bereits einige Monate in der Lage ist, 10 bis 15 km ohne Pausen zu laufen, kann begonnen werden, durch höhere Belastungsintensitäten ( Intervalle ) die inter- und intramuskuläre Koordination  zu verbessern.

 

 

-Wie intensiv?

 

Die Steuerung der Belastungsintensität geschieht in der Regel über die Herzfrequenz, die üblicherweise zur altersabhängigen max. Herzfrequenz oder zur Herzfrequenzreserve (max. Herzfrequenz minus Ruheherzfrequenz) in Bezug gesetzt wird.

 Die Vorgabe von Herzfrequenzen hat aus folgenden Gründen große Bedeutung: Bei Ausdauerbelastungen erfolgt bis zu einer bestimmten Intensität die Energiebereitstellung überwiegend durch aerobe Stoffwechselprozesse. Es kommt dabei zwar bereits in einzelnen Muskelgruppen zur Bildung von Milchsäure, die jedoch gleichzeitig in anderen Organen ( Herzmuskel, Leber, weniger belastete Skelettmuskulatur ) eliminiert wird. So bleibt die Laktatkonzentration im Blut lange Zeit konstant.

 

 

-Die anaerobe Schwelle

 

Als Überschreiten einer „kritischen“ Belastungsintensität überwiegen die Prozesse der Laktatbildung die der Elimination, sodass ein allmählicher Anstieg der Blutlaktatkonzentration resultiert. Die Laufgeschwindigkeit, bei der gerade noch ein Gleichgewicht zwischen Laktatbildung und Elimination besteht, wird als „maximales Laktat-Steady-State“ (max.LASS) oder auch als anaerobe Schwelle bezeichnet. Sie gilt in der Trainingslehre als ein wichtiger Bezugspunkt für die Vorgabe individuell angepasster Belastungsintensitäten.

 

-Zuerst schwinden die Fettreserven

 

Unterhalb der anaeroben Schwelle werden die sehr niedrigen Belastungsintensitäten überwiegend durch den Fettstoffwechsel gedeckt. Sein Anteil an der Energiebereitstellung liegt dabei über 90%. 

Mit zunehmender Steigerung der Belastungsintensität kommt es allmählich zur Einbeziehung des Glukosestoffwechsels. Die absolut höchsten Beträge für die Fettverbrennung finden sich bei einer Belastung von etwa 65 bis 70% der max. Sauerstoffaufnahme; diese Belastung liegt etwas unterhalb der Intensität an der anaeroben Schwelle.

 Man sieht aus dieser Darstellung, dass die in der Fitnessszene vielfach propagierte Empfehlung von extrem niedrigen Herzfrequenzen in der Praxis zu einer erheblichen Unterforderung und damit einer suboptimalen Effizienz des Lauftrainings führen kann.

 

-Welche Intensität hat den größten Effekt?

 

Nach den Empfehlungen des American College of Sports Medicine (ACSM) sowie der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention ( DGSP) sollten Belastungsintensitäten im Bereich von etwa 80% der individuellen anaeroben Schwelle durchgeführt werden, um einen optimalen Anpassungsprozess der Organsysteme zu erreichen. Das entspricht etwa Intensitäten von etwas mehr als 50% der max. Leistungsfähigkeit.

 

-Wie oft?

 

Die aktuellen Empfehlungen des Centers for Disease Control (CDC) und des ACSM weisen für einen größtmöglichen protektiven Effekt auf das kardiovaskuläre System ein vorzugsweise 30-minütiges Ausdauertraining moderater Intensität aus.

 

 

Dies mag vor allem denjenigen als eine schier unerfüllbare Vorgabe erscheinen, die von einem Ausdauertraining am meisten profitieren würden:

Der Bevölkerungsgruppe mit dem bewegungsärmsten Lebensstil. Gerade bei dieser Gruppe erzielt jedoch eine bereits geringfügige Anhebung des persönlichen Fitness-Levels von einem sehr bewegungsarmen Lebensstil                ( Sedentary Lifestyle ) in einen moderaten Bereich („einmal ist besser als keinmal“) den größten Effekt in Bezug auf die Mortalitätssenkung.

 

-Vor dem Training die Sporttauglichkeit prüfen

 

Vor dem Beginn eines Ausdauertrainings sollte eine qualifizierte sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung durchgeführt werden. Bei Personen, die über 35 Jahre alt sind und mehr als einen Risikofaktoren aufweisen, sollte eine Belastungsuntersuchung mit EKG- und Blutdruckkontrolle obligat sein.

Die Vorgabe von Trainingsintensität über die Herzfrequenz sollte sich an den Ergebnissen einer sportartspezifischen Leistungsdiagnostik orientierten. Wir meinen, dass diese idealerweise eine Spirometrie sowie die Bestimmung der Milchsäurekonzentration enthalten soll. Sportärztliche untersuchungen dieser Art führen wir seit langer zeit in unserem Zentrum durch.

 

-Kontraindikationen

 

Auf jegliche Form der körperlichen Belastung sollte bei Vorliegen eines (grippalen) Infekts, verbunden mit erhöhter Temperatur verzichtet werden. Das gelegentlich empfohlene Hausrezept, man soll z.B. eine fieberhafte Erkältung während einer Ausdauertrainingseinheit „ausschwitzen“, ist wegen des Risikos einer myocardialen Beteiligung strikt abzulehnen. Extreme Außentemperaturen sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit stellen relative Kontraindikationen für körperliche Belastungen dar.

 Beim Vorliegen pectanginöser Beschwerden, dekompensierter Herzsinuffizienz, hypertoner Kreislauffehlregulationen sowie bestehenden Herzrhythmusstörungen sollten körperliche Aktivitäten bis zur erfolgten Therapie der derzeitigen Belastbarkeit angepasst bzw. eingestellt werden.

 Ebenso sind Distorsionen, Bandrupturen bzw. Frakturen sowie floride Arthritiden, die eine Immobilisierung des betroffenen Gelenks bzw. eine Entlastung der verletzten Extremität bedingten, als Kontrakindikationen für Sportarten zu sehen, bei denen die verletzte Extremität vortriebswirksam eingesetzt wird.

 

Wir halten ein breitgefächertes Präventionsprogramm für Sie bereit und sind Ihnen behilflich

 

  • bei Ihrer persönlichen Risikofaktorenkorrektur,

 

  • bei der Festlegung eines gesundheitsförderlichen Sportprogramms beim Einstieg aber auch als Zwischenbilanz Ihrer bereits regelmäßig stattfindenden Aktivitäten,

 

  • bei der Erfassung Ihrer Gesundheitsparameter und errechnen daraus Ihre eigene gesundheitliche Zukunftsentwicklung auf der Basis großer wissenschaftlicher Studien

 

Ihre

 

                         Dr. A. Krämer      Dr. U. Overhoff               und das Präventionsteam

Gesundheit und Mehr, Am Markt, Siegen


Gesundheit und mehr
07.06.2006

 Lieber Besucher, liebe Besucherin

 

Gesundheit ist unser höchstes Gut und sollte bereits in jungen Jahren ein Hauptthema sein, damit wir in späten Jahren auch jenseits der Berufstätigkeit unser Leben mit viel Vitalität genießen können.

Wir wollen für Sie dabei Ihr persönlicher Bodyguard sein für Sport und Bewegung, für die Zustandsbeurteilung von Herz und Gefäßen, für die Beurteilung des persönlichen Risikoprofils, für Fragen einer gesunden und genussreichen Ernährung, für Entspannung und Gewichtsnormalisierung. Wir haben dazu für Sie einige Programme zusammengestellt:

 

·       Sportcheck für Einsteiger

 

·       Sportcheck als Zwischenbilanz

 

·       Tauglichkeit für Taucher

 

·       Meine Gefäße I (statisch)

 

·        Meine Gefäße II (dynamisch, Endotheliale Dysfunktion )

 

·       Meine Gefäße III ( coronare Reserve )

 

·       Mein persönliches Risiko-Profil

 

·       Meine Ernährung: Ist und Soll

   

·       Ernährung, Bewegung, Fatburning

 

·       Ich und mein Wohnumfeld

 

·       Nur vergesslich oder mehr?

 

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf: info@kraemer-overhoff.de

 

 

Näheres erfahren Sie auch unter:

 

www.news-and-trends.de/kraemer-overhoff

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf diesen Seiten

 

 

Dr. med. A. Krämer           Dr. med. O.Overhoff  

 

und das Präventions-Team

 


Liebe Besucher, liebe Interessenten, Liebe Patienten

Wir möchten, dass Sie sich bei und gut aufgehoben fühlen. Ihr Wohl liegt uns am Herzen.

Wir haben uns deshalb als Ziel gesetzt, ganz individuell Ihr Ansprechpartner zu sein für Antworten zu Erkrankungen, Krankheitsbeurteilung, gesundheitliche Zukunftsplanung und Gesundheitserhaltung.

Wir verstehen uns als Gesundheitszentrum, das sich der fast 20-jährigen Tradition unserer Praxis folgend auf kardiologisch angiologischem Gebiet fokussiert.

Zu einem ernsthaft verantwortlichen kardiologischen Wirken gehören aber auch angrenzende Gebiete. Was wären z. B. Infarktvorbeugung und Bluthochdruckbehandlung

- ohne Ernährungsmedizin
- ohne Stressbewältigungsmaßnahmen
- ohne Entspannungstechniken
- ohne Einflussnahme auf den Arbeitsplatz
- ohne gesunde Umweltgestaltung

Wir haben unser Konzept hierauf eingerichtet, indem wir Prävention (Krankheitsvorbeugung) und Rehabilitation (Gesundheitswiederherstellung) einen besonders hohen Stellenwert verleihen im Sinne eines ganzheitlichen Verständnisses.

Ihr Dr. Krämer, Ihr Dr. Overhoff.

 

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